Sonntag, 11. September 2016

Wie man die Afd in Mecklenburg-Vorpommern besiegt

Wenn die CDU, SPD und Linke die AfD in Mecklenburg-Vorpommern besiegen wollen, sollten ihr diesen Plan durchgehen.
Als erstes solltet ihr euch, bei den Koalitionsverhandlungen darauf verständigen, dass das größte Problem die AfD ist.
Dann solltet ihr gemeinsam erklären das niemand eine Koalition eingehen will sodern man in MV mit wechdelden Mehrheiten arbeiten wird.
Bei der ersten Sitzung des neuen Landtags nominiert ihr einfach den Franktionsvorsitzenden der AfD als Ministerpräsident und wählt ihn im Anschluss. Wenn er dann die Wahl nicht annimmt könnte ihr sagen die AfD will nicht in die Verantwortung und daher gibt es Neuwahlen. Nach diesem Desaster sollte die AfD erledigt sein.
Sollte er die Wahl annehmen. Werdet ihr als kritische und unbeugsame Opposition aggieren und nur nach ausführlicher Diskussion, in denen ihr die Ahnungslosigkeit der AfD aufzeigt, zustimmt.
Ihr könnt dann der Implusion der AfD  zusehen. Wahrscheinlich wird dies schon innerhalb eines Jahres passieren.
Wenn ihr, CDU, SPD und Linke also ein wenig Eier in der Hose habt, und nicht nur machtgeil seit. Könnt ihr so die AfD besiegen.
Aber dazu fehlt euch wahrscheinlich der Mut.

Mittwoch, 1. Juni 2016

Wie ich trauere

In diesem und im letzten Jahr sind jeweils unabhängig voneinander zwei politische Mitstreiter verstorben.
Daher beginnt heute für mich wieder meine Trauerbewältigung.
Meine Art der Trauerbewältigung ist ein wenig anders als bei den meisten Menschen, ich bin zwar traurig, was ich aber nicht so sehr nach außen zeige, und werde aber eher aktiv anstatt niedergeschlagen. Da ich das Bedürfnis habe ein Teil des Engagement des verstorbenen Mitstreiters zu übernehmen.
In beiden Fällen ist es so, dass ich im letzten direkten Gespräch mit der Verstorbenen über eine Aktion / Vorhaben gesprochen habe. Daher sehe ich es als meine persönliche Pflicht an diese Aktion / Vorhaben umzusetzen. Im Fall des im letzten Jahr Verstorbenen ist mir das auch gelungen und daher bin ich dieses mal wieder zuversichtlich, dass mir das gelingen wird.
Wenn es also so aussieht als würde ich jetzt mit der normalen Tagesordnung weitermachen, ist das kein Ausdruck von Gleichgültigkeit gegenüber des Todes eines Mitstreiters sondern meines Art um einen Mitstreiter zu trauern und ihm die letzte Ehre zu erweisen.

Montag, 23. Mai 2016

Piraten sollen mehr Sozialhacking betreiben

Die Piraten sind wichtig, werden aber auf längere Sicht nur zwischen 3 und 5 Prozent bei Wahlen erhalten. Dennoch können wir einiges bewegen. Die Grünen haben eindrucksvoll bewiesen das man das System nicht von inner ändern kann. Sie sind in Baden-Württemberg nun die zweite Periode an der Macht und so weit von allem dem abgerückt was sie mal wollten das es sogar für eine Regierung mit der CDU reicht.
Die Idee:"An die Macht kommen und dann das System ändern." ist unmöglich, denn um an die Macht zu kommen muss man sich anpassen.
Wie können die Piraten sich jetzt aber ohne sich anzupassen das System ändern. Die Antwort ist einfach:"Indem man das System hackt.(Sozialhacking)"
Was verstehe ich darunter das System zu hacken. Im wesentlichen muss man versuchen das System gegen sich selbst einzusetzen. "Okay, aber was sind die hacking Tools?" in erster Linie ist es der gesunde Menschenverstand und google.
Nehmen wir die Ehe für Alle als Beispiel. In keinem deutschen Gesetz zur Ehe ist die Rede davon das eine Ehe nur zwischen einer Frau und einem Mann geschlossen werden kann. Nur die Interpretationen zum Gesetz gehen von einer klassischen Ehe aus. Wenn man also einen Standesbeamten/in findet wo ein gleichgeschlechtliches Paar traut, ist die Ehe für alle durch. Klar ist es schwierig einen Standesamten/in zu finden wo das macht, aber alle mal leichter als den kompletten Bundestag von der Ehe für alle zu überzeugen.
Es gibt viele solche Dinge wo die Verwaltung nicht alles tut was gesetzlich Möglich ist. Es geht beim Sozialhacking im Prinzip immer darum die Fälle zu erkennen und dann die Verantwortlichen solange zu penetrieren bis sie nachgeben und die Piratenposition umsetzten.
Wenn die Piraten mehr Sozialhacking betreiben werden wir mit 3% erfolgreicher sein als mit 30%.

Freitag, 20. Mai 2016

Wie die AFD bekämpfen

In der politischen Landschaft wird jetzt über:"Die AFD Inhaltlich bekämpfen." gelabert.
Leider funktionieren das nicht. Über die Inhalte der AFD zu reden hilft nur der AFD. Wenn man die AFD als Partei bekämpfen will muss man sich für mehr Offenheit, Gleichheit und Solidarität stark machen. Denn dann ist die AFD, welche im Grunde nur ein konservativer Bremsklotz ist, gezwungen dich zu attackieren. Die AFD attackierte aber nur über rechts aussen was viele Menschen verschreckt und wirkliche Ablehnung der AFD zur Folge hat.
Somit sollten sich alle Parteien links der CDU/CSU all ihre Energie auf Themen lenken die ein mehr an Offenheit, Gleichheit und Solidarität zur Ziel haben. Dann wird die AFD unter die 5% und somit in die Bedeutungslosigkeit fallen.
Die AFDler selbst werde ich klar zu verstehen geben das sie in meiner Gegenwart nicht erwünscht sind."Ich toleriere keine Intoleranz."
Das ist meine Strategie für den zukünftigen Umgang mit der AFD.

Montag, 1. Februar 2016

Verrückte Koalition

Als Stuttgarter Pirat habe ich mich vor der letzten Landtagswahl dafür eingesetzt das Mappus und die CDU abgesetzt werden. Leider kam es dazu dass die Grünen den Ministerpräsidenten stellen.
Anfangs war ich ja noch der Hoffnung das sich was ändert in Baden-Württemberg, diese Hoffnung ist schon seit langem verflogen.
Die Grünen / SPD in Baden-Württemberg machen zusammen die gleiche Politik wie CDU und FDP.
Außer den Parteifarben hat sich nichts geändert. Klar in Details sind die Grünen schon mehr auf meiner Linie als die CDU. Aber im Gesamten betrachtet sind die Unterschiede nicht so gross.
Die grün/rote Landesregierung hat der Vorratsdatenspeicherung im Bundesrat zugestimmt. Sie haben sich noch nicht mal ne enthalten, wie man das sonst immer macht wenn ein Punkt zwischen zwei Koalitionspartner strittig ist. Die Vorratsdatenspeicherung wird von den Grünen im Bundestag abgelehnt, dort hat ihre Neinstimme keine Auswirkung. In Baden-Württemberg wo sie die Chance haben die VDS abzulehnen stimmen sie zu.
Was ist mit der Idee das Baden-Württemberg Vorreiter sein will bei den erneuerbaren Energien, oder in der Elektromobilität? Alles Themen die den Grünen wichtig sind. Ich kann keine echten Fortschritte sehen, und Stuttgart 21 wird auch nicht kritsch begleitet sondern tatenkräftig unterstützt.
Jetzt scheint es so als würde die AfD in den Landtag einziehen. Vielleicht kommt die FDP rein, oder auch nicht. Wenn die FDP und AfD es schafften in den Landtag zubkommen. Bekommt die CDU, als vermutlich stärkste Kraft, die Chance sich ihren Koalitionspartner aussuchen zu können. Sie hat dann die Auswahl zwischen SPD oder Grünen. Denn beide zusammen werden zusammen keine Mehrheit mehr haben. Es hilft der CDU sogar wenn die Linke mit in den Landtag einzieht. Denn dann ist sicher das es für grün/rot nicht reicht. Somit stehen uns in Baden-Württemberg erschreckende Zeiten bevor.
Der einzige Weg wie wir als Bürger das verhindern können, ist es als ehemaliger SPD Wähler diesmal die Linken zu wählen, und als ehemaliger Grünen Wähler diemal die Piraten zu wählen (zumindest da wo wir antreten).
Wenn die Linken mit einem Ergebnis vergleichbar der AfD in den Landtag einziehen, und die Piraten so stark wie die FDP sind. Reicht es Vorraussichtlich nicht für eine zwei Parteien Regierung in Baden-Württemberg. Somit wären die Kräfteverhälrnisse wieder ein wenig mehr ausgeglichen.
Den Leuten die jetzt schreien:"Ich will aber nicht das die Linken regieren, und die Piraten sind mir suspekt." Dennen sage ich nur eins. Weder die Linken noch die Piraten werden an der Regierung beteiligt sein. Aber jede Stimme für diese beiden Parteien verhindert eine schwarz/rote oder schwarz/grüne Landesregierung wo der kleinere Koalitionspartner von der CDU erpresst werden kann. So wie es die SPD aktuell mit den Grünen macht. Denn aktuell kann die SPD sagen:"Wenn ihr nicht macht was wir wollen, dann regieren wir halt mit der CDU weiter, und es wird auf euch zurückfallen."
Ich will nicht dass die CDU in so eine Machtposition innerhalb einer Koalition in Baden-Württemberg kommt.